Posts Tagged ‘Reisen’

Curaçao

Nov
3

Es war einer der schönsten Urlaube, den ich je erleben durfte. Auf dieser faszinierenden und atemberaubenden Insel haben wir im Oktober 2013 eine wunderschöne Zeit verbracht.

Curaçao ist sehr vielseitig und nicht überlaufen. Besonders gut haben mir die freundlichen Einwohner, die schönen Strände und die fabelhafte Unterwasserwelt gefallen. Turtles!!! 🙂

Mit 444 km² ist Curaçao eine kleine Insel in der südlichen Karibik und liegt ca. 60 km nördlich von Venezuela. Seit Oktober 2010 bildet Curaçao einen autonomen Landesteil im Königreich der Niederlande. Man bezahlt mit der Währung „Antillische Gulden“. Mit Aruba und Bonaire gemeinsam bilden die drei Inseln den Verband der sogenannten ABC-Inseln.

Da Curaçao außerhalb der Hurricane Zone liegt, kann die Insel problemlos das ganze Jahr über bereist werden. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei angenehmen 27°C und die Nordost-Passatwinde sorgen für eine erfrischende Brise. August und September sind die heißesten Monate, Temperaturen von 35°C sind an der Tagesordnung. Das Wasser ist mit 30°C an der Oberfläche sehr warm.

Die Strände waren oft menschenleer und keiner wollte einem etwas verkaufen. Noch ist Curaçao touristisch nicht überlaufen und ich hoffe sehr, dass das so bleibt. Deshalb verrate ich meine Lieblingsstrände – an denen ich auch Schildkröten und Seepferdchen beim Schnorcheln gesehen habe – auch nicht. 😉
Wir werden die Insel bald wieder besuchen.

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Pinterest – mit Bildern begeistern

Jul
6

Pinterest ist ein interessanter Marketingkanal, um User bildhaft anzusprechen. Denn „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Allerdings ist es wichtig, nicht irgendwelche Motive darzustellen, sondern besonders witzige, kreative oder emotionale einzusetzen, die aus der Masse hervorstechen.

Besonders für Unternehmen aus dem Bereich Urlaub & Tourismus bietet sich hier eine schöne Möglichkeit, die User anzusprechen und zu begeistern. Internet World zeigt einige schöne Beispiele von Unternehmen, die Pinterest einsetzen. Hier das Beispiel für Fernweh.

Welcome to Estonia

Jan
9

Silvester zuhause? Dieses Mal nicht. Aber wohin? Irgendwo in den Süden wäre schön – Sonne, Strand und Meer, das hätte mir gefallen. Aber dann kam doch alles anders. Ein wenig nördlicher, etwas kälter und auch ein bisschen mehr Schnee als in der Heimat. Das Ziel: Tallinn, die Hauptstadt von Estland. Sie wurde neben dem finnischen Turku zu einer der Kulturhauptstädte Europas 2011 ernannt.

Tallinn, bis 1918 unter dem Namen Reval bekannt, hat so einiges zu bieten. Mit ihren gut 400.000 Einwohnern eine sehr übersichtliche Hauptstadt, die besonders durch ihren historischen Charme besticht. Die gut erhaltene Stadtmauer mit ihren Türmen, die zwei Klöster und vielen Kirchen sind nur einige der schönen und historischen Bauwerke. Auch kulturell bekommt der Besucher einiges geboten. Zahlreiche Museen, Theater und die „Nationaloper Estonia“ laden zu Musik und Tanz, Aufführungen und Ausstellungen ein.

Die Tallinner Altstadt wurde meiner Meinung nach zu recht 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes hinzugefügt als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“.

Seit dem 01.01.2011 hat Estland nun auch den Euro eingeführt. Ob das eine gute Entscheidung für Estland war?! Die Menschen trauern ihren Estnischen Kronen jedenfalls noch nach. Die Einführung des Euros und vor allem der Titel 2011 wurde mit einer großen Silvester- und Neujahrs-Party in der Stadt gefeiert. Ein wenig ominös erschien mir die UFO Szene. Ein Kran ließ ein UFO durch die Luft schwingen, aus dem sich anschließend ein Alien zeigte und die Zuschauer begrüßte. Vielleicht ein wenig sinnfrei aber auf jeden Fall mal etwas Anderes und Unerwartetes.

Irgendwann möchte ich auch nochmal eine Reise nach Tallinn zu einer schneefreien Zeit vornehmen. Denn dann sieht man sicher noch etwas mehr von den schönen Bauwerken. Die momentanen Schneemassen lassen sogar des öfteren ganze Autos unter sich verschwinden. Hier wird gar nicht mehr versucht, alles freizuräumen. Die Menschen wühlen sich teilweise durch die vereisten Straßen und den Schnee auf den Bürgersteigen. Hier zeigt sich dann auch, dass die Einheimischen damit vorwiegend keine Probleme haben. Sie stöckeln auch auf hohen Absätzen durch Schnee und Eis, als wäre es gar nicht vorhanden. Auch, dass die Landebahn des Flughafens bei der Landung voller Schnee war, ist für uns ein eher ungewohntes Bild.

Dennoch liefert das verschneite Tallinn eine wunderschöne und malerische Idylle, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Es war wirklich ein schöner Kurzurlaub. Ich sage „Hüvasti Estland“ und bis bald…

Macht hoch die Tür…

Dez
13

Es bleibt spannend. Denn jeden Tag verbirgt sich hinter einem Türchen (neben Infos rund um den Urlaub von der See bis in die Alpen) ein neuer Gewinn. Reisen und Wellnessurlaube oder GOP-Karten u.v.m. … Mitmachen und die Chance auf einen tollen Gewinn sichern. Wer bislang schon viel Glück hatte, kann man im Footer unter „Gewinner“ nachschauen.
http://www.urlaubskataloge-gratis.de/advent/urlaub2010/

Twilight – Marketing vom Feinsten in Forks

Sep
30

Eine kleine Stadt namens Forks ist in kürzester Zeit berühmt geworden. Und das Dank Stephenie Meyers atemberaubender Phantasie. Ihre Twilight-Bücher sind ein Riesenerfolg geworden und der kleine Ort, in dem die Geschichte spielt, ist Forks in Washington.

Ich selbst bin ein Twilight-Fan und habe mir vor kurzem den Wahnsinn rund um die Vampir-Saga einmal direkt vor Ort angesehen. Es war die reinste Freude! Auch mein Marketing-Herz hat aufgrund dieser verrückten Einfälle wirklich höher geschlagen.

Forks hat gerade mal um die 3.000 Einwohner und war ursprünglich ein „verschlafenes“ Örtchen, das nun zu neuem (untoten) Leben erwacht ist. Überall sind die Einflüsse der Vampir-Saga zu spüren. Man kann direkt „Twilight-Touren“ buchen, aber ich habe mich lieber selbst auf die Entdeckungstour begeben. Es gibt die High School und viele weitere Schauplätze wie Charlies Haus, der Cullen-Wohnsitz, die Police Station, das Krankenhaus usw. zu besichtigen, die in den Büchern und Filmen mehr oder weniger ähnlich beschrieben bzw. dargestellt wurden. Dort kann man dann Fotos machen und sich immer wieder an den witzigen Kommentaren und amüsanten Details erfreuen, die extra für die Twilight-Fans erschaffen wurden. So gibt es z.B. am Krankenhaus extra einen Parkplatz für Dr. Cullen, auf dem kein anderer parken darf.

Unmengen von Touristen stürmen das kleine Dorf regelrecht und saugen alles auf, was sich zum Thema Twilight finden lässt. Einerseits hat sich die kleine Stadt dadurch zu einer Touristenattraktion gemausert, die der Gastronomie, der Hotellerie und den Geschäftsinhabern natürlich klingelnde Kassen beschert. Andererseits sind einige Anwohner auch von dem ständigen Trubel genervt und wünschen sich die Ruhe des kleinen Ortes zurück.

Amüsant ist, dass jedes Geschaft erstmal „Twilight“ an seine Ladentür schreibt, selbst der Baumarkt. Dort habe ich dann etwa 30 Teenies erlebt, vorwiegend 14-jährige Mädels, die sich suchend durch den ganzen Baumarkt bewegten, bis mit allgemeiner Enttäuschung festgestellt wurde, dass es dort weder einen Edward-Pappaufsteller noch einen Jacob und auch keine Bella gibt.

Das Treibholz vom Strand „La Push“, der in der Geschichte ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, wird in und um Forks auch gerne an der Strasse als Brennholz verkauft. In anderen Orten kostet ein Bündel meistens ca. 3 $. In Forks wird das Treibholz jedoch als „Twilight“ Brennholz der Quileute-Natives verkauft. Es heißt, wenn man das Holz verbrennt, werden die bösen Vampir-Geister vertrieben, weshalb es dann auch gleich mal mind. 5 $ kostet. Tja, liebe Verkäufer, hier mal ein wichtiger Hinweis, wie ihr viel mehr von dem Zeug verkaufen könntet. Ihr müsstet nur ranschreiben, dass das Feuer die Vampire anlockt und nicht vertreibt, dann wurden die Teenies auch Unmengen von dem Holz kaufen, schließlich wollen sie die Vampire ja treffen und nicht verjagen. 😉