Archive for the ‘Sport & Ernährung’ Category

SUP im Weserbergland

Jul
12

Als Fan jeglicher Aktivitäten im und auf dem Wasser mag ich nicht nur schnorcheln und surfen sehr gerne, sondern auch Stand-UP-Paddling – kurz SUP. Neuerdings kann man diesem Vergnügen in der Sommersaison auf dem Godelheimer See in Höxter/Godelheim nachgehen. Wir haben zuerst einen Einsteigerkurs gemacht und uns dann des Öfteren ein Board geliehen. Es ist einfach toll, damit über den See zu paddeln und dann in der Mitte des Sees eine Pause einzulegen und sich auf dem Board liegend zu entspannen. Diese Ruhe, einfach herrlich.

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Wer es aktiver mag, kann aber auch an einem Pilates- oder Yoga-Kurs auf dem Board teilnehmen. Neu ist auch, dass manche Boards ein Segel haben, sodass es dann in Richtung Windsurfen geht. Weiterhin werden Touren auf der Weser angeboten, das teste ich dann in der nächsten Saison. Freue mich schon darauf, der Sommer könnte wirklich länger dauern. Weitere Infos zum Thema SUP im Allgemeinen und SUP im Weserbergland im Speziellen, findet ihr hier.

Als wir im Urlaub bei meinen Schwiegereltern zu Besuch waren, haben wir auf der Ostsee gesupt. Aufgrund der Wellen hat mir das noch mehr Spaß gemacht als auf dem ruhigen See, einfach klasse!

XLETIX – ein Team, ein Ziel!

Jun
26

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Sport macht Spaß und hält gesund. Ohne Bewegung fehlt mir was. Da ich ohnehin regelmäßig im Fitness-Studio trainiere und mehrmals die Wiche joggen gehe, lag es nah, Kraft und Ausdauer mal bei einem fordernden Event auf die Probe zu stellen. Direkt vor unserer Tür (mitten in Deutschland) in Stadtoldendorf, wurde die XLETIX Challenge im Mammut-Park ausgetragen. Wir haben ein Team auf die Beine gestellt und erstmal mit der geringsten Distanz angefangen – man will ja nicht gleich übertreiben 😉

6 km mit ca. 15 Hindernissen erwarteten uns bei mäßigem Wetter am 18. Juni 2016. Wir waren alle ziemlich aufgeregt. Dann haben wir uns bei coolen Beats warmgemacht und der Vorturnerin alles nachgeturnt (siehe Video). Anschließend ging es rund. Über Hürden, durch Eiswasserbecken und vor allem durch tiefen und zähen Matsch. Wir waren von oben bis unten nass und matschig. Man konnte kaum aus den Augen schauen. Und im Matsch zu laufen/zu gehen ist extrem kräftezehrend!

Es hat richtig Spaß gemacht, war aber auch wahnsinnig anstrengend. Leider gab es an den Getränke-Stationen nach kurzer Zeit kein Wasser mehr, was sehr schade und auch nicht akzeptabel war. Denn durch die Anstrengung, das Adrenalin etc. war ich spätestens nach Überwindung der 4 m hohen Halfpipe völlig dehydriert und habe mich auf einen Schluck Wasser gefreut. Doch leider waren die Plastik-Tanks an diesem Hindernis vollkommen leer! Also lief ich mit trockenem Mund (und gefühlt dickem Blut) weiter. Meinen Mitstreitern schien das fehlende Wasser nicht so viel auszumachen. Nun muss man aber auch sagen, dass ich eine träge Niere habe, die sich ziemlich schnell bemerkbar macht, sobald meine Flüssigkeitszufuhr eingeschränkt ist. So hatte ich zum Ende des Ganzen nach mehreren Stunden einen stechenden Schmerz im rechten Bauch-/Seitenbereich, von dem ich vermute, dass dieser von meiner trägen Niere ausgelöst wurde. Ich bin dann eher gekrümmt ins Ziel gegangen, da ein flotter Lauf in dem Moment nicht mehr drin war.

Die Orga war sonst ganz gut, aber ein paar Punkte habe ich sowohl den Mitarbeitern vor Ort als auch in der anschließenden Umfrage mitgeteilt und bemängelt:

  • Bereits mittags kein Wasser mehr auf der Strecke verfügbar => Wasser muss wieder aufgefüllt werden, mehr Personal
  • Die Taschen wurden so eng gelagert, dass man diese nach der Teilnahme im Vorbeigehen leider zwangsläufig berührt und mit Schlamm eingesaut hat => Mehr Abstand zwischen den Tischen
  • Die kalten Duschen, die man nur ohne Duschgel benutzen durfte, waren doch nur für den groben Schmutz => Zukünftig wären warme Duschen mit Duschgel (vor allem für weit Gereiste) doch deutlich angenehmer

Ansonsten hat es uns aber sehr viel Spaß gemacht. Unser Team war toll, wir haben uns immer gegenseitig geholfen. Aber auch die anderen Teilnehmer halfen sich gegenseitig, also jeder jedem, wo gerade eine helfende Hand etc. gebraucht wurde. Und das ist der Grundgedanke bei der Sache: Gemeinsam ankommen, sich gegenseitig helfen und Spaß haben. Hier geht es nicht darum, wer als erster im Ziel ist, sondern dass man gemeinsam ankommt – ein Team, ein Ziel!

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